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Recurvebogen

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Recurvebogen

Der Recurvebogen ist der klassische Turnierbogen. Die ältesten archäologischen Funde von diesem Bogen stammen aus Asien. Den Namen verdankt er seinem Hauptmerkmal, die zurückgebogene Form der Wurfarmenden. Durch diese Form liegt die gespannte Sehne an den Armen an und ermöglicht so einen weicheren Auszug, sowie einen höheren Wirkungsgrad. Der Kraftaufwand steigt bis zum vollständigen Auszug linear an. Ist er voll ausgezogen, so liegt die gesamte Leistungskraft auf den Fingern.
Der Recurve-Bogen wird zum Transport zerlegt. Seine Bestandteile sind das Mittelstück (Griffstück), zwei Wurfarme, Visier, Auflage für den Pfeil, Button und Sehne. Um ein besseres Trefferbild zu erzielen, wird für diesen Bogen in der Regel Stabilisator benötigt. Dieser fängt die Schwingungen beim Abschuss eines Pfeils ab.

Blankbogen

Der Blankbogen ist eine Sonderform des Recurvebgens. Er kann, muss aber nicht aus Holz sein und besitzt keinerlei Hilfsmittel wie Visier oder Stabilisator. Beim Ausziehen wird, die Zughand an einem festen Ankerpunkt positioniert und die Pfeilspitze dient als Zielpunkt. Ändert sich die Distanz zum Ziel, so wird ein neuer fester Ankerpunkt verwendet. Er wird für die ursprüngliche Art des Bogenschießens verwendet.
   
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